Aufgeld und Spread: Die versteckten Kosten beim Goldkauf

Beim Goldkauf zahlst du drei Dinge: den Metallwert, das Aufgeld und – spätestens beim Verkauf – den Spread. Nur das erste ist der „Goldpreis“ aus den Nachrichten.

Aufgeld: was du über dem Metallwert zahlst

Der Metallwert ist Feingewicht × Spotpreis. Alles darüber ist Aufgeld. Typische Werte:

Spread: was du beim Rückverkauf verlierst

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Preis, zu dem dir ein Händler verkauft, und dem Preis, zu dem er wieder ankauft. Er ist die ehrlichste Kennzahl für die echten Kosten eines Kaufs – leider zeigen ihn nicht alle Händler offen.

So senkst du die Kosten

  1. Größere Stückelungen kaufen, wenn das Budget es erlaubt.
  2. Versandkosten-Staffeln beachten: Eine Bestellung knapp über einer Stufe kann teurer sein als nötig.
  3. Bekannte Produkte wählen. Exoten haben oft höheres Aufgeld und schlechteren Ankauf.
  4. Bei Silber auf differenzbesteuerte Münzen achten.
  5. Nicht beim teuersten Händler kaufen, nur weil er bekannt ist – die Unterschiede liegen bei einem 100-g-Barren schnell bei mehreren hundert Euro.

Wie wir die Kennzahlen genau berechnen, steht in der Methodik.

Stand: . Keine Steuer- oder Anlageberatung.